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Erntedankgaben für die KiTa

Es will ein guter Brauch werden, dass die KiTa Drachenburg aus Kötzschlitz in den Tagen nach dem Erntedankgottesdienst in die Horburger Dorfkirche kommt. Der Freundeskreis Horburger Madonna empfängt die Kinder auch in diesem Jahr zu einem kleinen Erntedankfest mit Musik, Geschichten und leckerem Kuchen. Die musikalische Umrahmung übernimmt diesmal Johannes B., ein Gitarrist aus Leipzig. Lieder des Danks werden ebenso gesungen, wie das Lied in dem der Herbst auf die Leiter steigt. Die Kinder hören über den Brauch des Erntedanks und seine Geschichte. Und wir danken gemeinsam für die Früchte der Erde und der Arbeit.

Die Freude ist immer groß, wenn die Erntedankgaben auf Handwagen verpackt und zurück zur KiTa gefahren werden, denn für den Kindergarten sind die Gaben bestimmt. Karoline, Eli, Rio und Ilvi, Isa, Eva und Tristan holen vor dem Gottesdienst auch in diesem Jahr die Erntegabe ein. Haus für Haus bitten sie um die Erntegaben für den Erntedankgottesdienst am Sonntag. Doch vorher gilt es noch gemeinsam all die Blumen, Gemüse und Früchte, sogar Schokolade, Nutella und Backzutaten sind dabei, im Altarraum neben der Erntekrone zu arrangieren. Am Ende assistiert dabei Christa den Erntedank-Neulingen, damit die wunderbare Tradition auch 2017 unverwechselbar mit Horburger Handschrift weiter geführt werden kann.

 

Geschichte kennen – Zukunft gestalten

„Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“, so lautete das Thema eines bundesweiten Wettbewerbs des Bundespräsidenten. Schüler waren aufgerufen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, welche geschichtliche und aktuelle Relevanz Glaube und Religion haben. Entstanden sind hunderte spannende Beiträge von Kinder und Jugendlichen (Link zum Wettbewerb und seinen Preisträgern). In Sachsen-Anhalt wurden 14 Preise vergeben. Darunter ist ein Kinderkirchenführer, erstellt von Fünft- und Sechstklässlern aus Droyßig.

Auch wir überlegen, wie wir Kinder und Jugendliche gewinnen können, sich mit der Horburger Kirche auseinanderzusetzen, die weithin sichtbar das Dorfbild bestimmt. In der Liste der Preisträger lassen sich einige interessante Ansätze finden. Schön wäre es, wenn sich auch unsere Schulen in Kötzschau, Zöschen und Merseburg davon inspirieren lassen würden.

Fleißarbeit

Sachsen hat eine Liste seiner Kulturdenkmäler im Internet zusammengefasst. Die Informationen können per Klick auf einer Karte oder per Eingabe eines Ortes oder eines bestimmten Denkmals in einer Suchmaske abgerufen werden. Gibt man z.B. den Namen unseres Nachbarn „Kleinliebenau“ ein, findet man die Kirche mit einer Kurzbeschreibung. Wir finden: Toller Service! Hier ist übrigens der Link:

https://lsnq.de/denkmalkarte

Erstellt wurde das Verzeichnis vom Landesamt für Denkmalpflege, das die Liste eigenen Angaben zufolge regelmäßig aktualisieren will.

Tierisches

„Tierisches“ – so lautete das Motto für unsere vierte Lesenacht. Wir haben uns diesmal selbst ungläubig gefragt: „War das wirklich schon unsere vierte Lesenacht?“ Ja, war es. Und sie wächst uns von mal zu mal mehr ans Herz. Zwar ist die Vorbereitung aufwendig – die Geschichten müssen ausgewählt, die Rollen verteilt (wir hatten ein kleines Puppentheaterstück eingeübt), die Figuren für das Schattentheater gebastelt, ein „Lümmelager“ in der Kirche eingerichtet werden. Aber die Begeisterung der Kinder ist für uns große Motivation, die Lesenacht auch im nächsten Jahr wieder in unser Programm aufzunehmen.

Einen Teil der Geschichten erzählten wir diesmal dort, wo die Tiere auch zu Hause sind: auf dem Hof an der Mühle (Foto). Schafe, Schwein, Kaninchen, Hühner, Pferde und Hofhund „Lilo“ konnten gestreichelt oder gefüttert werden. Dazu gab es selbsterlebte Geschichten – z.B. die vom ausgebüchsten Hängebauchschwein, das sich zwei Pilgerinnen anschloss und sie bis in den Nachbarort begleitete.

Gut angenommen wurde die Idee, ein Lesezeichen zu basteln. Das Angebot wollen wir gern zur Tradition werden lassen. Es gibt also schon wieder Ideen für die nächste Lesenacht.

Wir brauchen Ihr Taufkleid…

… denn wir planen eine Ausstellung zur Horburger Dorfgeschichte. Helfen Sie uns!

Kramen Sie in Kisten, Kasten oder Alben. Entdecken Sie lange vergessene Erinnerungsstücke aus der Familie mit einem Bezug zur Horburger Marienkirche wieder. Das können Fotos, Schriftstücke, Hefte, Bilder, Taufkleider, Hochzeitsschleier, Bücher… sein.

Wir wollen die alten, mal wertvollen und mal kuriosen, immer aber nostalgischen Schätze in einer Ausstellung zum diesjährigen Horburger Zwiebelmarkt präsentieren. Am Ausstellungswochenende begehen wir zugleich den „Tag des offenen Denkmals“.

Beteiligen Sie sich, damit es vielstimmig heißen kann:

Erinnerst Du Dich? Weißt du noch? So war das!

scheibchenweise

Sie helfen mit Ihren Spenden…

… damit wir die Horburger Pilgerkirche mit 2 Fenstern des Glaskünstlers Jochem Poensgen zur „Rahmung“ der Horburger Madonna am neuen Standort ausstatten können.

Wir danken:

allen namenlos gebliebenen Spender*innen als Pilger oder Besucher von Führungen und Veranstaltungen
Tristan Müller, Horburg
Eli, Rio, Ilvi, Anton, Paula Karrasch, Horburg  und Detmold
Freundeskreis Horburger Madonna e. V.
Cosima Schreier, Halle
Katholische Heilig Kreuz Kirchgemeinde, Halle
ADFC Leipzig, Programmtour
Tino Standhaft und Norman Dassler, Leipzig
Mitarbeiterteam der Palliativabteilung im St. Elisabeth Krankenhaus, Leipzig
Klasse 3a der Thomas-Müntzer-Grundschule, Kötzschau
Katholische St. Moritz Kirchgemeinde, Leipzig
Isa und Michael Seifert, Horburg
VHS Frauenstammtisch, Leipzig                                                                                                                Oskar Schaaf, Zöschen                                                                                                                                   Grit Hoffmann, Kötschlitz