Archiv der Kategorie: Themen

Gebrauchsanweisung für Lesenacht

Liebe Eltern,

wir laden nun schon zum 6. Male Kinder zu unserer Lesenacht für Kinder in die Horburger Marienkirche ein. Am Samstag, 31. August 2019, 18 Uhr, ist es wieder so weit. Und in diesem Jahr wird es auch wieder einen Kirchenschlaf geben für all die Kinder, die sich trauen.

Wir lesen für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Jedes Jahr sind auch Kinder, häufig Geschwisterkinder, dabei, die etwas älter oder jünger sind.

Wir empfangen die Kinder gegen 17.30 Uhr. Kinder, die nicht in der Kirche schlafen werden, können 22 Uhr abgeholt werden. Die Kinder, die in der Kirche schlafen, werden am Sonntag9.30 Uhr abgeholt. Wir werden ein gesundes Abendessen und Frühstück anbieten.

Für die Lesenacht wird kein Eintrittsgeld erhoben. Wir erbitten jedoch eine Spende, um unsere Kultur- und Bildungsarbeit für Kinder auch in Zukunft zu ermöglichen. Beim Empfang der Kinder hinterlassen Sie uns Informationen, so dass wir jederzeit zu Ihnen Kontakt aufnehmen können und ein ggf. Kind auch abgeholt werden könnte. Schreiben Sie uns einfach eine e-mail an info@horburger-madonna.de, wenn Sie weitere Fragen haben.

Die Kinder bringen einen Schlafsack, Isomatte (nicht zwingend), Zahnbürste, Taschen- oder Stirnlampe, Kuschelkissen und Kuscheltier mit. Handys bleiben zu Hause!

Anmeldung ist erwünscht aber nicht verpflichtend.

Wir freuen uns auf die Kinder und die gemeinsame Lesenacht.

Ihr Lesenacht-Team

Wir sagen herzlichen Dank an die Deutsche Stiftung Lesen, an den Kirchenkreis Merseburg und die Kirchgemeinde Horburg-Zweimen, die diese Lesenacht möglich machen.


Pilgerandacht in Kleinliebenau

Es ist schon guter Brauch, dass es in den Sommermonaten in der Rittergutskirche von Kleinliebenau samstags Pilgerandachten gibt. Gerne folgen wir wie jedes Jahr der Einladung des Kultur- und Pilgervereins Kleinliebenau. Und so ist der Freundeskreis Horburger Madonna als Partner auch diesmal dabei. Wir gestalten die Andacht am 3. August 2019, 18 Uhr. Alle sind herzlich willkommen!

Ich will Orgel spielen lernen

So war es gestern bei der järlich wiederkehrenden Orgelexpedition für Kinder in einem vielstimmigen Chor zu hören. Viele Kinder der Kita und der Ferienspiele waren gekommen, um Musik zu hören und Fragen über Fragen zu stellen. Der Organist, Herr Baum aus Friedersdorf, hat die Neugier und Begeisterung geweckt. Zum Schluss konnten sich die Kinder sogar vorstellen an einem schönen Sommertag drin zu sitzen und zu üben. Am Klavier versteht sich. Alle wollen nun zunächst Klavier spielen lernen, um in der sechsten Klasse an die Orgel zu kommen. Wir warten auf Euch!
Was passiert eigentlich mit der Freude, mit der Begeisterung und mit der Motivation wenn die Kinder in die Schule kommen? Hören die Eltern ihren Kindern zu? Befördern die Lehrer das Potential der Kinder? Wann erlischt die Begeisterung und warum?

Die Kinder haben gesungen und gefragt. Sie haben Pedale, Register und Tasten gedrückt. Sie haben vom Orgelbaumeister, von Bach, von der Windlade und vom Holzwurm gehört…Erst als Rammstein als Musikwunsch auftauchte, musste der Organist passen und ein erinnerungsträchtiger Vormittag ging zuende.


Ohne Worte

(Fast) alle, die wir uns als Freiwillige stark machen für das kirchliche Kulturerbe in unseren Dörfern, wollen und brauchen die Begegnung, den Austausch, die Zusammenarbeit und das gemeinschaftliche Handeln. Wir bauen diese Zusammenarbeit Schritt für Schritt regional, landesweit und auch europaweit auf. Das tun wir, weil wir voneinander lernen wollen, weil wir unsere Denkmale für Besucher vernetzen und erlebbar machen wollen, weil wir unsere Kultur- und Bildungsprogramme für weite Kreise öffnen wollen und weil wir auf diese Weise einander Ermutigung geben können.

Da verblüfft, wenn seit Einführung der Europäischen Datenschutzverordnung im Frühjahr und unter Berufung auf eben diese Verordnung schon zum dritten Male Post von Kirchgemeinden oder Fördervereinen aus der Region eingegangen ist, die nachdrücklich dazu anhält, die unaufgeforderte Zusendung von Post zu unterlassen.

Dabei handelte es sich zuletzt um eine Information über ein Orgelkonzert für die Kinder in den Sommerferien. Es könnte ja Eltern und Großeltern geben, die mit ihren Kindern durch die Aue radelnd eine kleine, auch kostenfreie Ferienunternehmung mit Sinn schätzen würden. Meinten wir.

Wer schreibt die Glosse in der Süddeutschen, FAZ oder taz?

Dorfkirchenexkursion am Samstag

Am kommenden Samstag, am 22. Juni 2019, laden wir gemeinsam mit dem VDKSA zur Dorfkirchenexkusion links und rechts der A9 ein. Wir wollen mit den Fördervereinen an den Kirchen ins Gespräch kommen und damit zu einem Erfahrungsaustausch über gelingendes Engagement für das sakrale Kulturerbe.

Das Programm:

  1. Rittergutskirche Kleinliebenau, Kirche für 1 Euro zu verkaufen. Heute kultureller Hotspot. Gesprächspartner: H. Mroska
  2. St. Nikolai Kitzen, Eine Frau lässt nicht locker. Ein romanisches Kleinod kehrt zurück. Gesprächspartnerin: Dr. I. Riedel
  3. Taufkirche Röcken, Ein besonderer Ort. Nietzsche als Zukunftsgarant!? Gesprächspartner: Pfr. A. Pra
  4. Kirche Altranstädt, Dorfkirche mit einem Schloss und einem historischen Vermächtnis Gesprächspartner: W. Heinichen

Wer Lust und Energie hat, kann kurz vor Erreichen des Parkplatzes am Autobahnsee Kleinliebenau noch einen Blick in die Horburger Marienkirche mit der Horburger Madonna werfen.

Beginn : 9.30 Uhr an der Rittergutskirche von Kleinliebenau (Gemeinde Schkeuditz, OT Kleinliebenau). Rückkehr gegen 18 Uhr. Die Exkursion ist für jedermann offen und kostenlos. Vor Ort werden Fahrgemeinschaften gegründet. Mittagstisch für Selbstzahler in Lützen.P

ADFC Leipzig on tour

Es wird wohl eine Tradition werden!? Zum dritten Male kamen Fahrradbegeisterte mit einer organisierten Tour zur Horburger Madonna. Frauen und Männer ganz unterschiedlichen Alters waren da versammelt, aber alle gleichermaßen agil, neugierig, kundig und mit einer großen Liebe zur Auelandschaft unterwegs. In der Kirchenführung spielten nicht nur Kunst und Geschichte eine Rolle, sondern gleichermaßen auch Baupläne, die kommenden Kultur- und Bildungsprojekte, Maria 2.0, katholische Wallfahrten nach Horburg oder die herausfordernden Strukturreformen, die auch in der Sächsischen Landeskirche vollzogen werden. Insofern hatten wir auch ein gemeinsames Werkstattgespräch über Zukunftsfragen.

Anschließend wurden die Gespräche im nahen Mühlenhof am Wald, auf dem Boden der alten Horeburc fortgesetzt. Auch dort ging es um Geschichte. Es ging aber auch um das Schöner Wohnen im Grünen, die Landlust und das Wohnen im Denkmal. Schnell stellt sich im Gespräch das „Ja, aber…“ein. Wie ist das nun mit den Rechtsgesinnten im Dorf, gibt es noch die alte soziale Kontrolle, wer lässt den baulichen Wildwuchs im Dorf zu, wie kann in Zukunft die ständige PKW-Nutzung gerechtfertigt werden…? Viel Interesse, manche Stereotypen, einige Vorurteile über das Leben auf dem Dorf 2019. So, wie wir sie auch selber haben.

Wir reden weiter. Im nächsten Jahr. Jetzt danken wir für die kollektive Spende, die sogleich in die Finanzierung der nächsten Fenster von Jochem Poensgen fließen wird.