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Schnell noch hin

…in die Orangerie der Anhaltischen Gemäldegelerie Dessau. Dort erwartet Sie bis zum Ende der Osterfeiertage eine faszinierende Ausstellung zeitgenössischer großformatiger Glaskunst. Lichtung Leipzig heißt die Ausstellung. Glasmalerei hat in und um Leipzig nicht nur in der klassischen Moderne ihr Zuhause, sondern auch unter heutigen Künstlern, wie David Schnell, Undine Bandelin oder Julian Podlek. Die Ausstellungsfenster sind mehrheitlich für Kirchen im Leipziger Land bestimmt. Mit der Ausstellung leistet die Evangelische Kirche Anhalt ihren Beitrag zum Bauhausjubiläum.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff.

Täglich geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

www.lichtungen-glasmalerei.de

P.S.: Wenn Sie Lust haben, besuchen Sie im Leipziger Land die Horburger Marienkirche mit den Poensgen-Fenstern. Die Kirche ist offen.

Glaskunst Lichtung Leipzig

Wie wäre es mit einem Auflug nach Dessau?

In der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie sind bis zum 21. April 2019 Werke zeitgenössischer Leipziger Glasmaler zu sehen. Zu den Künstlern gehören u.a. David Schnell, Undine Bandlin, Sebastian Pless, Julian Podleck. Die haben in Zusammenarbeit mit dem Derix Glasstudio ihre künstlerischen Spuren bereits bundesweit in den unterschiedlichsten Sakralbauwerken gelegt und zeigen nun weitere Probefenster und Entwürfe. Die Ausstellung ist eine Referenz an das Bauhausjubiläum und getragen von der Evangelischen Landeskirche Anhalt, vom anhaltischen Kunstverein und von der Stadt Dessau-Roßlau.

Seit Jahren setzt die Landeskirche Anhalt mit ihren Glasprojekten Zeichen in der Landschaft. Es sind Zeichen der Zuversicht, der Verantwortung für das Kulturerbe, des Wissens um die Bedeutung heutiger Spiritualität, des Kunstsinns und der Ehrfurcht vor dem Religiösen.

Unlängst machte erst das Projekt von Tony Cragg in der Dorfkirche von Großbadegast von sich Reden.

Wie wäre es mit einem Ausflug nach Horburg am Rande der „Lichtung Leipzig“? Hier lässt sich der Prolog zum Horburger Glaskunstprojekt erleben. Das ist verbunden mit den Namen Jochem Poensgen und den Quedlinburger Glaswerkstätten Schneemelcher. Und es ist verbunden mit dem Kunstschatz in der Dorfkirche, der Horburger Madonna aus der Werkstatt des Naumburger Meisters.


Wetter geht vor

Teil III der internen Fortbildung für unsere Mitglieder zum Kichenführer fällt heute leider aus. Was ist Schuld daran? Das Wetter! Das fabelhafte Wetter lockt auch unsereins zahlreich in den spontanen Kurzurlaub. Der Winter wird jedoch lang genug sein, um Versäumtes nachzuholen.

Außerdem haben unsere Freiwilligen in diesem Jahr zusammen wieder hunderte Stunden für unser Kulturerbe – die Dorfkirche- geleistet. Da ist mehr freie Zeit willkommen.

In der kommenden Woche schließen wir wieder bis Ostern die Kirche. Dennoch wird es Betriebsamkeit drinnen geben. Die Bauarbeiten beginnen. Nun wird die Horburger Madonna auf einem neuen Sockel einen neuen Standort im Kirchenraum erhalten. Sie wird dort umfangen sein von einem funkelnden Kleid aus Licht, das von den zwei Poensgen-Fenstern her in Rot, Orange und Gelb schon heute faszinierend strahlt.

Bleiben Sie neugierig und kommen Sie im Frühjahr wieder!

Danke Sparkasse

Noch in diesem Jahr beginnen in der Horburger Marienkirche Bauarbeiten. Die an ihrem Platz durch Salze gefährdete Skulptur des Naumburger Meisters wird einen neuen Standort im Kirchenraum erhalten. Zum Aufgabenpaket (wir sagen dazu 1. Bauabschnitt) gehören Restaurierungsarbeiten an der Madonna, die Fertigung und der Einbau eines neuen Sockels, eine bauhistorische Befundung, Malerarbeiten und der endgültige Einbau der beiden Fenster des Glasmalers Jochem Poensgen.

Noch in diesem Jahr werden die Planungen und Vorbereitungen für den 2. Bauabschnitt beginnen. Die eindrucksvolle romanische Turmkapelle soll ein Raum der Stille werden. Auch dort werden drei Fenster des namhaften Künstlers dem Raum eine hohe spirituelle Qulität geben.

Der 3. Bauabschnitt (die Planungen dafür liegen vor) wird die eigentliche Sanierung des Kirchenraumes mit Einbau von Küche und WC beinhalten. Letztere sind für die Sicherung des ehrgeizigen Kultur- und Bildungsprogramms unverzichtbar.

Zu unseren Visionen gehört, dass eines Tages alle Fenster der Pilgerkirche die Hanschrift von J. Poensgen tragen.  Die Beauftragung der künstlerischen Konzeption dafür wäre eines der Etappenziele.

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Nun danken wir der Saalesparkasse für die großzügige finanzielle Zuwendung zur Verwirklichung unserer Ziele in der Denkmalpflege. Die Mittel stammen aus dem PS-Lotterie-Sparen. Und somit danken wir auch all denen, die als Kund_innen der Sparkasse mit ihrer Sparleistung die Unterstützung der kulturellen und sozialen Arbeit der Vereine möglich machen. Nicht zuletzt möchten wir uns bei der Sparkassenfiliale Günthersdorf für das stets partnerschaftliche und lösungsorientierte Miteinander bedanken.

 

 

Wege zur Kunst – Horburg

Viele Wege – Radwege, Wanderwege, Pilgerweg, Straßen und Autobahnen münden von Halle, Merseburg und Leipzig, von Norden und Süden kommend an der Horburger Marienkirche. Ihr Kunstschatz ist die Horburger Madonna. Warum nicht auf den Spuren des berühmten Naumburger Meisters von Naumburg (oder gar Mainz) kommend, über Merseburg und Horburg, über Altenzella bis hin nach Meißen reisen?

Ein weiterer Kunstschatz wird im Jahre 2016 die Horburger Marienkirche bereichern. Es werden Fenster des Soester Glaskünstlers Jochem Poensgen sein. Die zukünftigen Kirchenfenster stehen für den Ausdrucksreichtum sakraler Kunst in unserer Zeit und für die handwerkliche Meisterschaft des Quedlinburger Glasmachers Schneemelcher. Die Glaskunst, die ebenso sehr Lichtkunst ist, wird in einen behutsamen Dialog mit den gotischen Kunstwerken der Pilgerkirche treten. Eines der Fenster wurde im vergangenen August bereits der Öffentlichkeit präsentiert. Horburg wird in wenigen Monaten mit seiner Glaskunst erneut zeigen, ein attraktives Ziel für Kunstinteressierte zu sein.

Sachsen-Anhalt will sich unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten zum Mekka der Glasmalerei profilieren. Wir sind dabei!

 

Gebete in Licht

Der ersehnte Durchbruch ist da! Die kirchlichen Gremien haben grünes Licht  für den Erwerb von zwei Kirchenfenstern für die Horburger Marienkirche gegeben. Die Glaskunst, nein besser gesagt die Lichtkunst von Jochem Poensgen, gefertigt von der Quedlinburger Werkstatt Schneemelcher, wird der Horburger Madonna eine neue, anspruchsvolle Rahmung geben. Wenn Sachsen-Anhalt zum Mekka der zeitgenössischen, sakralen Glaskunst werden könnte, wie mdr figaro und Mitteldeutsche Zeitung soeben berichten, dann wird Horburg dabei sein.

Endlich kann auch die restauratorische Sicherung der kostbaren Marienskulptur realisiert  und eine Positionsveränderung im Kirchenraum vorgenommen werden. Am Tag des offenen Denkmals berichtete unsere Ausstellung „Ortswechsel“ bereits über die Geschichte, den Handlungsbedarf und den Lösungsvorschlag.