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Danke Sparkasse

Noch in diesem Jahr beginnen in der Horburger Marienkirche Bauarbeiten. Die an ihrem Platz durch Salze gefährdete Skulptur des Naumburger Meisters wird einen neuen Standort im Kirchenraum erhalten. Zum Aufgabenpaket (wir sagen dazu 1. Bauabschnitt) gehören Restaurierungsarbeiten an der Madonna, die Fertigung und der Einbau eines neuen Sockels, eine bauhistorische Befundung, Malerarbeiten und der endgültige Einbau der beiden Fenster des Glasmalers Jochem Poensgen.

Noch in diesem Jahr werden die Planungen und Vorbereitungen für den 2. Bauabschnitt beginnen. Die eindrucksvolle romanische Turmkapelle soll ein Raum der Stille werden. Auch dort werden drei Fenster des namhaften Künstlers dem Raum eine hohe spirituelle Qulität geben.

Der 3. Bauabschnitt (die Planungen dafür liegen vor) wird die eigentliche Sanierung des Kirchenraumes mit Einbau von Küche und WC beinhalten. Letztere sind für die Sicherung des ehrgeizigen Kultur- und Bildungsprogramms unverzichtbar.

Zu unseren Visionen gehört, dass eines Tages alle Fenster der Pilgerkirche die Hanschrift von J. Poensgen tragen.  Die Beauftragung der künstlerischen Konzeption dafür wäre eines der Etappenziele.

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Nun danken wir der Saalesparkasse für die großzügige finanzielle Zuwendung zur Verwirklichung unserer Ziele in der Denkmalpflege. Die Mittel stammen aus dem PS-Lotterie-Sparen. Und somit danken wir auch all denen, die als Kund_innen der Sparkasse mit ihrer Sparleistung die Unterstützung der kulturellen und sozialen Arbeit der Vereine möglich machen. Nicht zuletzt möchten wir uns bei der Sparkassenfiliale Günthersdorf für das stets partnerschaftliche und lösungsorientierte Miteinander bedanken.

 

 

Wege zur Kunst – Horburg

Viele Wege – Radwege, Wanderwege, Pilgerweg, Straßen und Autobahnen münden von Halle, Merseburg und Leipzig, von Norden und Süden kommend an der Horburger Marienkirche. Ihr Kunstschatz ist die Horburger Madonna. Warum nicht auf den Spuren des berühmten Naumburger Meisters von Naumburg (oder gar Mainz) kommend, über Merseburg und Horburg, über Altenzella bis hin nach Meißen reisen?

Ein weiterer Kunstschatz wird im Jahre 2016 die Horburger Marienkirche bereichern. Es werden Fenster des Soester Glaskünstlers Jochem Poensgen sein. Die zukünftigen Kirchenfenster stehen für den Ausdrucksreichtum sakraler Kunst in unserer Zeit und für die handwerkliche Meisterschaft des Quedlinburger Glasmachers Schneemelcher. Die Glaskunst, die ebenso sehr Lichtkunst ist, wird in einen behutsamen Dialog mit den gotischen Kunstwerken der Pilgerkirche treten. Eines der Fenster wurde im vergangenen August bereits der Öffentlichkeit präsentiert. Horburg wird in wenigen Monaten mit seiner Glaskunst erneut zeigen, ein attraktives Ziel für Kunstinteressierte zu sein.

Sachsen-Anhalt will sich unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten zum Mekka der Glasmalerei profilieren. Wir sind dabei!

 

Gebete in Licht

Der ersehnte Durchbruch ist da! Die kirchlichen Gremien haben grünes Licht  für den Erwerb von zwei Kirchenfenstern für die Horburger Marienkirche gegeben. Die Glaskunst, nein besser gesagt die Lichtkunst von Jochem Poensgen, gefertigt von der Quedlinburger Werkstatt Schneemelcher, wird der Horburger Madonna eine neue, anspruchsvolle Rahmung geben. Wenn Sachsen-Anhalt zum Mekka der zeitgenössischen, sakralen Glaskunst werden könnte, wie mdr figaro und Mitteldeutsche Zeitung soeben berichten, dann wird Horburg dabei sein.

Endlich kann auch die restauratorische Sicherung der kostbaren Marienskulptur realisiert  und eine Positionsveränderung im Kirchenraum vorgenommen werden. Am Tag des offenen Denkmals berichtete unsere Ausstellung „Ortswechsel“ bereits über die Geschichte, den Handlungsbedarf und den Lösungsvorschlag.

 

 

Tag des offenen Denkmals in Horburg

Selbstverständlich werden wir am TAG DES OFFENEN DENKMALS aktiv.

Wir präsentieren eine Fotoausstellung unter dem Titel „ORTSWECHSEL“, die den Standortwechsel der Horburger Madonna durch die Geschichte hindurch zeigt. Da die Skulptur des Naumburger Meisters aus konservatorischen Gründen in den nächsten Jahren abermals einen Standortwechsel erfahren wird, wollen wir damit auch eine Diskussion anstoßen. Entdecken Sie auch das neue Kirchenfenster des Glasmalers Jochem Poensgen.

Die Ausstellung „Ortswechsel“ ist am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Was können Sie in der Nachbarschaft am Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, noch erleben?  Horburg feiert rund um die Kirche sein Heimatfest, den „Horburger Zwiebelmarkt„. Nach mehreren Jahren öffnet erstmalig wieder die Horburger Mühle für Neugierige und Interessierte ihre Pforte.  Alle Kunstfreunde können am Sonntag, 16 Uhr, in der Rittergutskirche Kleinliebenau wieder ein außergewöhnliches Konzert erleben. Drei Künstler präsentieren mit Instrumenten von Didgeridoo bis Synthesizer ihr KLANGPROJEKT 2015.

Leidenschaft. Licht. Glas.

„Du bist schön und prächtig geschmückt. Licht ist Dein Kleid, das Du anhast.“ Diese Worte aus dem Psalm 104 meinen Gott. Diese Worte sprechen uns an, die wir uns in einer Kirche vom Spiel des Lichtes, mal sanft  und mal dramatisch, mal von expressiver Farbigkeit und mal Ton in Ton, mal von blendender Helligkeit und mal von wärmender Dunkelheit umfangen lassen. In diesen Stimmungen wird das Göttliche erfahrbar.

Wer wirkt an den Kleidern aus Licht noch mit? Es sind die Glaskünstler. In der Glaskunst verbinden sich symbiotisch Kunst und Handwerk. Eine der international renommierten Glaswerkstätten, die Firma Schneemelcher in Quedlinburg, durften wir dieser Tage besuchen.

Tief beeindruckt von der Leidenschaft des Glasmachers Schneemelcher, von der nur als zirzensich zu charakterisierenden, handwerklich erzeugten Ästhetik in Glas und von den überragenden Gestaltungen eines Glaskünstlers wie Jochem Poensgen, haben wir den Harz verlassen.

Wie wär´s mit neuen Kleidern?